Kurz-Information


DNA24 vermittelt seit 2002 DNA Vaterschaftstests Europaweit, wobei mittlerweile ca. 95 % aller Aufträge über den Postweg abgewickelt werden.

Wenn Ihnen auch alles postalisch an Ihre oder die von Ihnen gewünschte Adresse gesendet werden soll, rufen Sie uns einfach unter unserer Telefon Nr. (+49) 0231 9797670 an, oder schreiben Sie uns eine E-mail an info@dna-24.de mit Ihren Adressdaten oder die von Ihnen gewünschte Empfangsadresse sowie die Anzahl der zu testenden Personen ( z.B. 1x Vater + 2x Kinder). Alternativ können Sie die Unterlagen auch selbst ausdrucken und an unsere Postadresse versenden. Wenn Sie bei uns persönlich vorbei kommen möchten rufen Sie uns bitte unter unserer Telefon Nr. (siehe oben) an und vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns (in der Regel auch sehr kurzfristige Termine)

PS: Das Testen der Mutter ist nicht zwingend erforderlich, erhöht jedoch die Aussagekraft

Unsere Verträge

Hier finden Sie unsere Verträge welche Sie, ausdrucken und auf Wunsch vorab an unsere Fax Nr. (+49) 0231 7273814 versenden können. Das Testset wird in der Regel noch am selben Tag an Sie versandt (Neutraler Briefumschlag)

Die im Vertrag noch einzutragende Auftragsnummer (oben rechts) wird von uns vergeben, kann aber auf Wunsch vorab telefonisch unter 0231/9797670 erfragt und reserviert werden.

Anleitung zur richtigen Probennahme

Hier finden Sie die Anleitung zur richtigen Probennahme welche Sie gerne einsehen und ausdrucken können.

       

Bitte beachten Sie den Hinweis zu den verwendbaren Probenarten.

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DNA 24 - Grundlagen eines Vaterschaftstests

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine ausführliche Beschreibung des Vaterschaftstests und damit eine Vorstellung davon geben, wie die moderne DNA-Analyse funktioniert.

Wissenschaftliche Grundlagen des Vaterschaftstests

Jeder Mensch besitzt 46 Chromosomen, 23 von der Mutter und 23 vom Vater. Jeweils zwei Chromosomen tragen die gleiche Erbinformation, jedoch mit kleinen Variationen. Zwei der 46 Chromosomen sind entweder X oder Y-Chromosomen. Die Kombination XX ergibt weibliche, die Kombination XY männliche Individuen.

Durch die Variationen in jedem Chromosom unterscheidet sich die DNA jedes Mensch von der jedes anderen Menschen, ausgenommen eineiige Zwillinge. Jeweils ungefähr die Hälfte aller Chromosomen eines Menschen sind jedoch identisch mit einer Hälfte der Mutter bzw. des Vaters.

Dies ermöglicht es, durch Vergleich der DNA (DeoxyriboNucleic Acid) von Vater, Mutter und Kind (oder lediglich von Vater und Kind) mittels Vaterschaftstests die Vaterschaft zu bestätigen oder auszuschließen. Dabei werden bestimmte Abschnitte der DNA verwendet, die sich wiederholende Sequenzen enthalten. Die Anzahl der Wiederholungen ist dabei von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Die zu untersuchenden Abschnitte werden zunächst vervielfältigt, um eine ausreichende große Menge zu erhalten. Danach wird ihre Länge bestimmt und damit die Anzahl der Wiederholungen. Anschließend werden die Längen aller Abschnitte von allen Vaterschaftstests im Computer miteinander verglichen und berechnet, wie wahrscheinlich es ist, daß der Proband (Testperson) auch der biologische Vater ist.

Die Vervielfältigung der DNA

Zuerst muß die vorliegende DNA mit den zu untersuchenden Abschnitten vervielfältigt werden. Dadurch kann sie später sichtbar gemacht und die Länge dieser Abschnitte festgestellt werden.

Die Vervielfältigung findet mit Hilfe der sogenannten  Polymerase Kettenreaktion statt. In dieser Reaktion dupliziert ein Enzym die vorliegende DNA in mehreren Durchläufen. Nach 30 Durchläufen liegen dann theoretisch 230 oder ca. 1 Milliarde identische Kopien vor. Der Vorgang ähnelt dem, der in den Zellen bei der Zellteilung stattfindet und dafür sorgt, daß jede Zelle einen vollständigen Satz der Erbinformation erhält.

Die DNA Analyse der Identitätsmerkmale

Während der Vervielfältigung der DNA-Abschnitte werden sie mit sog. Fluoreszenz-Farbstoffen farbig markiert. Diese Farbstoffe leuchten farbig, wenn sie mit UV-Licht angeregt werden.

Die farbig markierten DNA-Abschnitte werden schließlich in einer sog. Elektrophorese aufgetrennt. Dabei wandern sie in einem elektrischen Feld durch ein haarfeines Röhrchen (die sog. Kapillare), das mit einem viskosen Polymer gefüllt ist. DNA besitzt eine negative elektrische Ladung, so daß sie in einem elektrischen Feld automatisch zum positiven Pol wandert. Je länger sie ist, desto langsamer wandert sie dabei, so daß längere DNA-Abschnitte später am Ende der Kapillare ankommen als kürzere.

Am Ende der Kapillare befindet sich ein Laser, der einfarbiges Licht aussendet. Dieses regt die Farbstoffe an den DNA-Abschnitten an, ihrerseits farbiges Licht abzustrahlen. Durch die Farbe des Lichts kann jeder DNA-Abschnitt identifiziert werden. Durch die Zeit vom Beginn der Wanderung bis zu ihrem Ende, also der Lichtreaktion, kann man die Länge der DNA-Abschnitte feststellen.

Die statistische Auswertung des Vaterschaftstests

Jetzt werden die Längeninformationen für alle Abschnitte in einem Computer zusammengeführt. Der Computer berechnet die Übereinstimmung der Abschnitte für die untersuchten Personen und daraus wiederum die Wahrscheinlichkeit für eine mögliche Vaterschaft.

Zu diesem Zweck wird die Verteilung der verschiedenen möglichen Varianten der Identitätsmerkmale in der Bevölkerung herangezogen. Da die Verteilung für jede Variante unterschiedlich ist (d.h. es gibt Varianten, die nur in wenigen Menschen vorliegen, und solche, die in vielen Menschen vorliegen), ist die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Übereinstimmung zweier Menschen bei allen Vaterschaftstests anders.

Dennoch ist es so, daß durch die Auswahl der untersuchten Merkmale und die Einbeziehung von 10 verschiedenen Merkmalen auch im schlechtesten Falle die Wahrscheinlichkeit einer rein zufälligen Übereinstimmung zweier Personen, die nicht miteinander verwandt sind, äußerst gering ist, nämlich unter 0,001%.

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